Medienkompetenz

In Zukunft werden die Anwendungsbereiche digitaler
Lösungen noch vielfältiger – doch wie können wir
die folgenden Generationen darauf vorbereiten?

Die Digitalisierung wird auch im KiTa-Alltag immer mehr zum Thema und fordert von Fachkräften und Entscheidern eine Neuausrichtung der Medienpädagogik. Schon heute gehen wir, ob beruflich oder privat, selbstverständlich mit digitalen Medien um und nutzen sie zu unserem Vorteil. Als erste Bildungseinrichtung im Leben der Kinder macht die KiTa den Anfang in Sachen Medienpädagogik. Die Schwerpunkte in diesem Bildungsbereich sollten auf den Themen Medienkompetenz und Mediensozialisation liegen.

Pädagogik und Bildungstechnologie

In der Pädagogik wird besonders im Hinblick auf Bildungstechnologien der Unterschied von Technik und Technologie diskutiert und als pädagogischer Ansatz formuliert. Technologien meinen hierbei die der Technik als Gegenstand zugrunde liegenden Prinzipien. Beispielsweise wissen die meisten Menschen auch heute noch wie eine analoge Kamera zu bedienen ist. Das Wissen um die dahinter liegende Technologie mit welcher ein analoges Bild entsteht, wie etwa die Verwendung von Silberhalogeniden, dürfte vielen allerdings unbekannt sein.
Häufig wird sowohl im politischen als auch pädagogischen Kontext, etwa in Schule und Ausbildung, der Fokus auf die reine Anwendungskompetenz gelegt. Medienkompetenz meint in diesem Kontext allerdings nicht nur das bloße Wissen um die richtige Nutzung von digitalen Medien, sondern sollte den Fokus auf das Verstehen der Funktionsweise legen.

Häufig wird sowohl im politischen als auch pädagogischen Kontext, etwa in Schule und Ausbildung, der Fokus auf die reine Anwendungskompetenz gelegt. Medienkompetenz meint in diesem Kontext allerdings nicht nur das bloße Wissen um die richtige Nutzung von digitalen Medien, sondern sollte den Fokus auf das Verstehen der Funktionsweise legen. Bildungsmaterial sollte so gestaltet sein, dass es dieses Verstehen fördert und zum eigenen Gestalten anregt. So können erste Erfahrungen mit dem Programmieren und dem grundlegenden Prinzip dahinter, schon mit einfachen Legekarten gesammelt werden, die in einer bestimmten Reihenfolge gelegt, später einem Roboter als Pfad zum Abfahren dienen. Medienerziehung und -didaktik bilden hierbei den Rahmen der Bildungsangebote durch die Fachkraft. Das methodische Vorgehen in der Medienpädagogik ist ein wichtiger Bestandteil der Angebote und sollte von der richtigen Materialauswahl, über eine stufenweise Einführung der Inhalte bis hin zu einer Nachbesprechung und Feedback mit den Kindern reichen.

Die Schwerpunkte in diesem Bildungsbereich sollten auf den Themen Medienkompetenz und Mediensozialisation liegen.

Unter dem Begriff Mediensozialisation fallen vielfältige Phänomene die auch im KiTa-Alltag beachtenswert sind. Medienrezeption beispielsweise kann im Kontext von Zugangsbenachteiligungen und sozialer Herkunft betrachtet werden. Ein medialer Habitus muss sich bei den Jüngsten erst noch formen. So können medienpädagogische Angebote und eine sinnvolle Implementierung im Alltag, schon im Kindergartenalter positiv auf später inkorporierte Haltungen einwirken. Dies wird durch eine weitere Differenzierung und eine Zunahme der Angebote in Zukunft nicht an Wichtigkeit verlieren.

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